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Haustausch & Wohnungstausch Gästebuch

Das Gästebuch hat 1104 Beiträge am 28.03.2017 um 00:24:28
Von: Reinecke
Am: 13.02.2013 um 07:48:34
Eintrag: 954
Hier noch einige unserer Erlebnisse, die man nur beim Haustauschen haben kann:

- Man kann einen Notausknopf der deutschen Heizung für einen Lichtschalter halten.

- Midgets: sehen aus wie Obstfliegen, können aber stechen. Nach dem Wäsche aufhängen in Irland bei Sonnenuntergang sah ich aus, als ich hätte ich die Masern.

- Ein Erker im irischen Haus, von der dortigen Familie nur als Fensterbank genutzt, wurde für uns Lieblingsplatz: Wir konnten aufziehenden Sturm oder die Abenddämmerung beobachten, es war Vorleseplatz, Kuschelecke und Malecke zugleich.

- Einen Besuch der holländischen Großeltern, die vom Zweiten Welkrieg und dem Einmarsch der Deutschen gezeichnet waren und als Gastgeschenk eine holländische Anne-Frank-CD hinterließen.

- Zwei weißblonde, blauäugige irische Gastjungs im Alter von 14 und 16, die ob ihrer Schönheit schnell Gesprächsthema bei den gleichaltrigen Mädels in der Wedemark waren.

- Der Besuch einer niederländischen Notaufnahme mit krankem Kind in gebrochenem Holländisch (in meinem Lehrbuch kam der Arztbesuch erst ein paar Kapitel später dran).

- Die Fahrt mit dem Boot im Norden Irlands, von Delfinen begleitet.

- Man braucht nur einen ellenlangen Garten im belgischen Tauschhaus und die Kinder wollen gar nichts anderes machen, als dort den ganzen Tag lang Piraten zu spielen und verweigern sich jeglichen Ausflügen und ich komme mal zum Lesen.

- Klassischer Spielbesuch in Irland: 5 Kindern stehen stumm mit einer Tüte Süßigkeiten vor der Tür (sie können ja ein Deutsch) und möchten mit unseren Kindern spielen. Alle sind ganz süß aufgeregt.

- Ich unterhalte mich am Spielplatzrand mit einer sehr freundlichen irischen Mutter, und sie erzählt mir längere Zeit etwas von „jail“ – ich nicke freundlich, weiß aber gar nicht, was das bedeutet – erst später habe ich im Wörterbuch nachgelesen, dass ihr Mann im Gefängnis einsitzt.

- Bei jedem Haustausch verschicken wir eine Flaschenpost. Einmal wurde sie nach Monaten in den Niederlanden gefunden und wir bekamen genau an Heiligabend Post von den Findern.
Von: Shahrazad & Christian Schüller
Am: 12.02.2013 um 19:58:36
Eintrag: 953
Wow!!! Danke liebes Homelink-Team.

Wir freuen uns riesig über die kostenlose Verlängerung unserer Mitgliedschaft um weitere 5 Jahre. Denn das ist die Garantie für viele weitere Erlebnisse! Insgesamt sind wir die nächten 8 Jahre dabei :freu:
PS: und mit Sicherheit danach auch noch!
Von: HomeLink Deutschland e.V.
Am: 12.02.2013 um 14:55:33
Eintrag: 952
Gratulation an die Jubiläums-Gewinner der kostenfreien 60 Monate Mitgliedschaft:

DE011081 A. Peters & C. Kussmann 53115 Bonn
DE079163 Christoph & Susanne Dahn 79100 Freiburg
DE010955 Christian & Shahrazad Schüller 56769 Retterath
DE002128 Kerstin & Gerd Lehnert 09496 Pobershau
DE005918 Ansgar Knobloch 50968 Köln Ansgar.Knobloch@gmx.de

Das Ablaufdatum Ihrer Inserate wird in Kürze um 5 Jahre kostenfrei verlängert!
Herzliche Glückwünsche aus Bamberg
Manfred Lypold & Daniela Gocker
HomeLink e.V.
Von: Anthea Peters
Am: 11.02.2013 um 21:23:03
Eintrag: 951
Wir sind seit 4 Jahren Mitglied bei Homelink. Und wir haben in dieser Zeit zahlreiche tolle Tauschferien gemacht. Schon nach dem ersten Tausch war die anfängliche Skepsis großer Begeisterung gewichen. Und wir sind in unserem Freundeskreis seither "missionarisch" tätig... Besonderes Highlight: Tauschferien in Paris, dabei Verlobt, Hochzeit, Flitterwochen in die Schweiz getauscht und dann schwanger nochmal nach Paris getauscht. Unsere Tochter kommt jetzt mit auf den Tauschurlaub nach Australien :smile:
Von: Susanne Dahn
Am: 11.02.2013 um 13:07:14
Eintrag: 950
Homelink als Mitglied ( vor etwa 13 Jahren beizutreten) war eine großartige Entscheidung, die unser Leben auf vielfältige Weise bereichert hat! Wir konnten durch das Haustauschen so viele unglaublich gute Erfahrungen machen! Erst letzte Woche hat eine Familie, die eine der ersten war, mit denen wir getauscht haben, wieder mit uns Kontakt aufgenommen, weil sie in unserer Gegend in Skiurlaub machten. Spontan haben wir uns entschieden, abends gemeinsam Essen zu gehen und so haben wir erst nach mehr als 10 Jahren unsere Haustauscher aus Brügge persönlich kennengelernt. Es gab gegenseitig viel zu erzählen. Auch für sie war es damals einer der ersten Haustausche, dem sie damals noch mit gemischten Gefühlen entgegen sahen, während nun beide Parteien zu den versierten Haustauschern gehören und inzwischen über unsere Anfangsängste lächeln können. Wir stellten fest, dass es einfach großartige ist, auf diese Weise zu reisen und fast als "Einheimischer" in andere Städte oder sogar andere Kulturen einzutauchen, meist versehen mit einer Menge "Geheimtipps" der Tauschpartner wie z.B den empfehlenswertesten Restaurants, Ausflugstipps etc. In Barcelona erhielten wir sogar genaue Beschreibungen bei welchen Marktständen wir was am frischesten und besten einkaufen könnten.
Mit unseren Ex-Tauscher aus Brügge waren wir der gleichen Meinung : auch für Familien mit Kindern ist das Tauschen eine super Sache. Sie sehen, wie andere Leute
leben (in Barcelona gab es eine Dienstbotenklingel......), bekommen mit, wie man alles schön für die Gastfamilie vorbereitet und helfen dann idealerweise mit und tragen zum Erfolg bei. Sie lernen, dass es o.k sein kann, jemand anderem sein Bett und Spielsachen zu überlassen und wie schön es andererseits sein kann, dort ein anderes Kinderzimmer voll mit "neuem" Spielzeug zu finden auf die man dann auch besonders gut aufpassen muss. Einziger Nachteil: nicht selten sind die anderen Spielsachen dann so attraktiv, dass man die Kinder nur noch schwer zu Ausflügen motivieren kann. Unserem Sohn hatte es einmal eine Ritterburg mit unzähligen Figuren angetan, später waren es mal italienische(!) Comics.........Besonders gut hatte ihm das Kinderzimmer einer Künstlerfamilie das mit einem Musikzelt mit vielen Instrumenten ausgestattet war, die er ausdrücklich benutzen durfte.
Ein anderes Mal war es Ricki ein Schäferhund, dessen Betreuung wir beim Haustausch mitübernommen hatten, der unser Herz erobert hat. Nur schweren Herzens konnten wir ihn nach unserem Haustausch zurücklassen :-(
Das Haustauschen ist tatsächlich mehr als nur Urlaub machen, ich denke für die meisten Mitglieder ist es Teil einer Lebenseinstellung oder Lebensphilosophie. Es funktioniert, wenn man Neugierde, Offenheit und ein Stück Flexibilität mitbringt. Meiner Meinung nach wird es schwierig, wenn man ganz genaue Vorstellungen hat, wie es dort sein sollte und wenn man immer zu 100% das gleiche zurück erwartet. Wir hatten bisher ganz verschiedene Domizile, von der schnuckligen 2-Zi Wohnung im Künstlerviertel in Paris bis zur mediterranen Villa mit Pool..........
Wir waren durch Homelink auf Sizilien (Taormina) mit Autotausch (ein alter klappriger Alpha Romeo:-) , in Brügge, Venedig, Kopenhagen,am Comer See Paris, Barcelona, Paris, mehrmals in der Provence, 2 mal auf den kanaren (Teneriffa und Gran Canaria), in Istanbul und San Sebastian.
Besonders gerne erinnern wir uns an unseren Tausch auf Teneriffa : wir haben die Familie bei unserer Ankunft kennengelernt. Gastfreundschaft ohne Ende, wir wurden vom Flughafen abgeholt und durften unsererseits zusätzlich 1 Woche in ihrem Ferienhaus auf Gomera verbringen, bis sie schließlich auch Urlaub hatten und sich in unser Haus nach Deutschland begeben haben u. wir in ihr eigentliches Zuhause (ein Traumhaus!) in Teneriffa umzogen. Dort hing übrigens jeden Morgen eine Tüte frischer Brötschen für unser Frühstück am Gartenzaun, das wir im Januar stets draußen im Palmengarten einnehmen konnten..... Nach dem Tausch haben wir uns noch einmal im Restaurant getroffen und uns gegenseitig von unseren Erfahrungen erzählt. Die Kinder der Tausch-Familie haben bei uns in Freiburg zum 1. mal Schnee gesehen, währen unser Sohn auf den Kanaren zum 1. Mal an einem Wellenreitkurs teilgenommen hat.....
Wir hatten aber noch viel mehr so schöner Begegnungen: Mit den Haustauschern aus Istanbul sind wir inzwischen gut befreundet (seit 10 Jahren!) und haben uns immer wieder gegenseitig besucht. Sie sprechen deutsch, weil der Mann eine deutsche Mutter hat. So war es für uns extrem interessant mit ihnen durch den türkischen Alltag zu wandeln und sovieles über die Kultur, Gepflogenheiten des Landes zu erfahren, was uns als normaler Tourist verborgen geblieben wäre. Letztes Jahr waren wir in ihrem wunderschönen Ferienhaus auf Bodrum eingeladen, wo wir auch soviel spezielles abseits des Touristenstroms erleben durften.
In Südfrankreich wurden wir einmal von einer Dame in ihr wunderschönes Landhaus eingeladen. Sie konnte nicht zu uns kommen, hat uns aber darin bestärkt, ihre Einladung trotzdem anzunehmen. Wir verbrachten dort wunderschöne Tage im Hause einer Malerin, unser damas noch kleiner Sohn war vom Schwimmbecken begeistert und hatte es immer recht nett mit der älteren Dame für die wir im Gegenzug abends immer lecker gekocht haben.
Auch mit der Tauschfamilie in Sizilien, die uns bei unserer Ankunft zum gemeinsamen Essen mit ihren 3 Kindern eingeladen hatten, war es sehr nett : unsere Kinder fingen an sich mit Händen u. Füßen zu verständigen...unser Sohn wurde zum Abschied mit lauter Ostersüßigkeiten überschüttet.....
Auch in Hamburg wurden wir auf unsere Tauschanfrage in einer wunderschönen über 200 m2 großen Wohnung für einige Tage ohne Gegenleistung willkommen geheißen, da die Familie zu dem Zeitraum verreist war.......
Ich könnte noch viel mehr positives berichten, während sich tatsächlich nie etwas wirklich negatives ereignet hat. Das "schlimmste" waren ein paar Stechmücken, die an die Tapete geklatscht u. nicht entfernt wurden u. dass unser Waschbecken bei der Rückkehr verstopft war, weil vermutlich etwas hinein gefallen ist. das hätte uns selbst auch passieren können.
Schwierig wird es dann evtl. mit Teenagern....unser Sohn (19) möchte jetzt nicht mehr überall mit hin u. wenn er zu Hause bleibt, können wir schlecht tauschen......
aber letztes Jahr gab es selbst dafür eine Lösung : ein Tauschangebot in Gran Canaria haben unseren Wellenreiter überzeugt u. da das Haus dort groß genug war, durfte er auch noch seine Freundin mitnehmen. Früher haben wir auch mal seinen Spielkameraden in einen Haustauschurlaub mitgenommen, was gar kein Problem ist, wenn man das vorher mit den Tauschpartner abspricht.
Wir können das Haustauschen nur wärmstens empfehlen und sind froh, dass wir damals unsere ersten Bedenken überwunden haben!
Viele Grüße an alle leser des Plauderstübchens und vielen Dank an das Homelink-Team
S. Dahn
Von: Inge und Roland Kiefer
Am: 11.02.2013 um 11:57:58
Eintrag: 949
Wir freuen uns bei dieser momentanen Kälte am 4. März nach Südfrankreich, nahe
Narbonne, ausbüchsen zu können. Wir sind für 14 Tage eingeladen dort das Haus und
die Katze einer franz. Homlinkerin zu Hüten. Für dieses Jahr haben wir noch einige
Kontakte geknüpft, das eine oder andere Ziel werden wir in Anspruch nehmen.
Als inzwischen erfahrene Tauscher sind wir der Meinung, dass Haustausch die beste und preiswerteste Art ist um Urlaub zu genießen.
An alle Homelinker freundliche Grüße, Inge und Roland aus Freiburg+
Von: Birgit + Michael Martin
Am: 11.02.2013 um 11:22:11
Eintrag: 948
Wir sind seit Ende 2009 Mitglied auf Homelink. Damals weil wir bewusst einen Tausch nach Vancouver gesucht hatten. Wir waren erfolgreich und hatte 4 tolle Wochen. Momentan sind wir in Kontakt wegen einem Tausch nach Paris. Wenn es klappt werden wir wieder tauschen.
Von: Georg und Helga Kern
Am: 11.02.2013 um 11:05:55
Eintrag: 947
:freu:
Hallo, alle zusammen,
wir sind seit 1992 bei Homelink und hatten viele tolle Häuser und Erlebnisse von Neuseeland, Australien, Südafrika, USA, Canada über England, Holland und Deutschland. Haben immer nette Menschen getroffen, wurden eingeladen und haben viele Tipps bekommen. Dieses Jahr geht es zum vierten Mal nach Australien (Gold Coast), wo wir alte Freunde treffen und bestimmt viel erleben werden.
Von: J.Sonntag
Am: 10.02.2013 um 22:11:29
Eintrag: 946
Ein Zeitungsartikel 1993, der über Haustausch-Organisationen berichtete, hat uns neugierig gemacht und so haben wir es einfach einmal mit einer Familie aus Norwegen ausprobiert. Damals gab es natürlich noch kein Internet und der Haustausch-Katalog war ein ziemlich dicker Wälzer, der aber mit den vielen, weltweiten Annoncen auf uns eine ganz besondere Faszination ausübte. Nach ein paar Telefonaten wurde kurzerhand die Tauschvereinbarung getroffen und darüber hinaus ein persönliches Treffen auf halber Strecke vereinbart. Dieses Treffen war dann auch gleich die Grundlage für eine über jahrzehnte lange Freundschaft beider Familien. Heute blicken wir nach 20 Jahren auf mittlerweile über 50 Haustausch-Erfahrungen zurück und sind dadurch in der Welt nicht nur enorm viel herumgekommen, sondern haben auch weitere Freunde gewonnen, die manchmal bei uns Station machen, wenn sie auf der Durchreise sind. Diese besondere Art des Reisens wollen wir einfach nicht mehr missen und so ist der Haustausch aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Aber es gab auch zwei Enttäuschungen (von 50!) - wer will das bezweifeln. Wir sind bestimmt nicht 'pingelig', aber auch bei uns gibt es Grenzen in puncto Sauberkeit. Wenn man eine ziemlich chaotische Küche vorfindet, in der man erst einmal anfangen muß das Notwendigste zu putzen, hört bei uns der Spass auf! Das andere Mal ging es bei uns so weit, dass wir abgereist sind und 'Asyl' bei unserer Verwandtschaft erhielten – Mitleid, aber auch klammheimliche Schadenfreude, inbegriffen ;-).
Aber immer konnten wir - wie wir sagen - die 'Seele des fremden Hauses' erkennen und annehmen, denn schließlich ist der Haustausch nicht allein eine geschäftliche Angelegenheit. Man bekommt Einblick in den ganz privaten Bereich von ansonsten wildfremden Menschen. Dies ist ein ganz besonderer Vertrauensbeweis, der uns entgegengebracht wird und wir wissen das sehr zu schätzen. Ohne dieses Grundvertrauen kann man keinen Haustausch machen!
Von: Roch (de001221)
Am: 10.02.2013 um 20:43:26
Eintrag: 945
Tauschpartner für das Ruhrgebiet zu finden, ist sehr aufwändig, obwohl das Ruhrgebiet viele Vorzüge hat, vor allem in kultureller Hinsicht. Es ist mitnichten schmutzig, sondern vielfältig mit vielen interessanten Entdeckungen. Vom Zoo bis zum Kloster, von Einkaufszentren bis zu Musikfestivals gibt es im Ruhrgebiet alles. Und alles ist quasi in 30 bis 60 Minuten zu erreichen.